CENTUM VP R6.04 – Neue N-IO Komponenten und Windows 10

CENTUM VP R6.04 – Neue N-IO Komponenten und Windows 10

von 20. April 2017

CENTUM VP R6.04

Was unterscheidet eigentlich einen Blog von einer Pressemeldung? Während eine Pressemeldung eher sachlich die neuen Funktionen eines Produktes oder einer Release auflistet, bietet ein Blog die Möglichkeit subjektivere Sichtweisen und Hintergründe zu beleuchten, die klassisch bei einer PM fehlen. Was ist also neu bei CENTUM VP R6.04?

Neue Hardware bei N-IO

Als Yokogawa mit der Version CENTUM VP R6.01 das neue N-IO System (Network I/O System) vorstellte, war der Fokus voll und ganz auf Flexibilität gerichtet. Nur eine einzige IO-Karte für alle Anwendungsfälle mit analogen und digitalen Ein- und Ausgängen über Software konfigurierbar. Bei Neuanlagen kamen die Vorteile, wie verminderter Planungs- und Rangierungsaufwand (“Marshalling”) schnell zum Tragen.

Bei Anlagen mit bestehender Infrastruktur, bei denen die Feldsignale oft sortenrein am Rangierverteiler auflaufen, lohnte sich der Einsatz zwar auch, hatte aber seinen Preis. Hier hat Yokogawa jetzt mit der neuen universellen digitalen N-IO Karte (A2MDV843) einen Weg geschaffen die Vorteile des N-IO Systems auch bei bestehenden Anlagen, sowie Erweiterungen zu nutzen. Die neue IO-Karte unterstützt digitale Ein- und Ausgänge und ist wie die voll universelle IO-Karte per Software konfigurierbar. Dabei kostet sie nur etwa 20% der voll universellen Variante. Vorteile des N-IO Systems wie z.B. universelles Schaltschrankdesign bleiben erhalten – zu einem attraktiven Preis. Sollte sich später doch mal ein analoges Signal einschleichen, kann die Karte einfach gegen die voll universelle (A2MMM843) ausgetauscht werden.

Neue Adapter zur Signalanpassung von Temperatur, galvanische Kanaltrennung und Adapter mit integrierter Feldgerätespeisung komplettieren das N-IO LineUp von CENTUM VP R6.04!

Neue Funktionen bei CENTUM VP R6.04

Neue Funktionen bei CENTUM VP R6.04

Windows 10 Support

“Fluch und Segen” hätte die Überschrift für dieses Kapitel auch heißen können. Seitdem Prozessleitsysteme sich auf Windows basierten Plattformen etabliert haben, können Anwender die Vorteile, die diese Systeme zweifellos bieten, voll nutzen. Gleichzeitig sieht man aber auch die Schattenseiten dieser Welt. Gefahren und Herausforderungen wie Cyber- und IT Security-Aspekte, kurze Lebenszyklen der PC-Hardware, sowie Patch Management, etc. “türmen sich vor uns auf”.

Mit dem Global PC hat Yokogawa hier bei der Verfügbarkeit der PC-Hardware bereits eine entsprechende Lösung etabliert. Mit der neuen Version CENTUM VP R6.04 wird jetzt auch das aktuelle Microsoft Betriebssystem Windows 10  unterstützt. Dabei kommt die speziell für Firmen entwickelte Version Windows 10 Enterprise 2016 LTSB (Long Time Servicing Branch) zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um eine für den Desktop optimierte Version ohne Apps oder Zwangs-Update bei der ein langfristiger stabiler Betrieb im Vordergrund steht. Sicherheitsupdates werden natürlich installiert. Microsoft bietet hier 10 Jahre Support bis 2026. Benutzer, die bereits heute von Yokogawa den Global PC nutzen, können auf diese Version von Windows 10 problemlos aufrüsten.

Darüber hinaus wird Yokogawa bereits im nächsten Jahr auch das neue Microsoft Server Betriebssystem (Windows Server 2016) für CENTUM VP unterstützen.

Yokogawa stellt also mit Windows 10 in Verbindung mit dem Global PC-Konzept eine nachhaltige und sichere Plattform für das Betreiben von Produktionsanlagen zur Verfügung. Dadurch können die Vorteile von Windows basierten Systemen genutzt werden ohne Kompromisse bei Sicherheit und Kontinuität.

Was halten Sie von universeller Hardware? Ist Windows eher “Fluch oder Segen” für Sie? Ihre Meinung ist gefragt. Diskutieren Sie mit uns in den Kommentaren.

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