Zustandsbasierte Wartung geht auch einfacher: 6 Argumente

Zustandsbasierte Wartung geht auch einfacher: 6 Argumente

von 22. Dezember 2016

Japanisch sein liegt uns im Blut: Sushi Sensoren und Sushi Suite!

Die Herausforderung

Sammelt Ihr Leitsystem genug Informationen? Wahrscheinlich ja. Aber bilden diese auch den tatsächlichen Zustand Ihrer Anlage ab?

Um die Wahrscheinlichkeit eines unerwarteten Ausfalls Ihrer Anlage zu minimieren, ist die zustandsbasierte Wartung (Condition-based maintenance) ein beliebtes Mittel. Zwei unterschiedliche Methoden werden häufig ausgeführt:

  • Entweder werden regelmäßige Work-arounds abgehalten und bestimmte Assets getestet
  • Oder es werden mehr Messstellen installiert um mehr Informationen über den Zustand zu erhalten

Doch so einfach ist es nicht. Beide Optionen haben bestimmte Vor- und Nachteile:

Work-around

Messstellen

Vorteil– keine extra Installation nötig

– kostengünstig

– kein zeitaufwendiger Work-around nötig

– Zustandsmessungen sind verfügbar

Nachteil– zeitaufwendig

– abhängig von Know-how des Technikers

– kostenintensiv

– standardisierte Ergebnisse

Für welche Option würden Sie sich entscheiden? Schwierig.

Lassen sich die Vorteile beider Methoden nicht verbinden? Stellen Sie sich vor, die Installation neuer Messstellen ist sehr viel einfacher, die Wartung kann zielgerichtet stattfinden, es entstehen neue bzw. andere Messstellen und das auch noch kosteneffizient.

Zum (M)essen: Wireless-Sensoren

Kabellose Sensoren in der gleichen Größe wie die beliebten Nigiri, kleinen breiten Reisrollen mit Belag, haben vielseitige Fähigkeiten. Wie die Nigiri, können auch die Sensoren verschiedene Beläge haben. So lassen sich die unterschiedlichen Typen von „Sushi Sensoren“ entwickeln, die bspw. Temperatur oder Vibration messen.

Diese Sushi Sensoren

  • können einfach überall platziert werden,
  • sind explosionsgeschützt
  • und resistent in schwierigen Umgebungen,
  • benötigen keine Energieversorgung (batteriebetriebene Sensoren),
  • bieten eine einfache Konfiguration
  • und auch die Möglichkeit sie als Standalone-System zu benutzen (mit eigenem batteriebetriebene Gateway).

Diese Merkmale der kleinen Wireless-Sensoren zeigen, dass die zustandsbasierte Wartung keine Herausforderung bleiben muss.

Die Sushi Suite Komponenten

Die Sushi Suite Komponenten

Flexibel & einfach

Die Flexibilität der Installation ermöglicht:

  • mehrere Sensoren zu installieren
  • jeder Zeit weitere Messstellen hinzuzufügen
  • oder bereits vorhandene an einem anderen Punkt zu platzieren.

Und das alles, ohne großen Aufwand.

Der Zugang zu Zustandsdaten der Anlage ist einfacher als üblich. Denn Zugang ist möglich ohne auf das Leitsystem zu greifen zu müssen. Der Service Mitarbeiter kann über eine direkte Verbindung zum Gateway oder direkt über eine Cloud die Daten abfragen.

Zustandsbasierte Wartung mit kleinen Wireless-Sensoren

Zustandsbasierte Wartung mit der Sushi Suite

Zustandsbasierte Wartung mit der Sushi Suite

Die Wartung mit den installierten Sushi Sensoren können Sie sich wie folgt vorstellen: Einmal an der Maschine angebracht und mit geringen Aufwand engineert, werden die Daten an das Wireless-Gateway gesendet. Im Maintenance Department kann der Mitarbeiter dann die Daten online abrufen und bspw. Trends oder andere Parameter ablesen. Sobald er Auffälligkeiten und abnormale Zustände feststellt, kann er das Service Personal zielgerichtet zu der jeweiligen Maschine lotsen. Der Service Mitarbeiter kann nun den Zustand der jeweiligen Maschine gegenprüfen und ggf. eingreifen.

Der Prozess zeigt, dass sich durch diese Wireless-Sensoren immense Einsparpotenziale ergeben können. Die Investitionskosten sind vergleichsweise gering, da weder Kabel noch deren Montierung von Nöten sind. Je nach Größe und Beschaffenheit des Systems kann die Ersparnis variieren. Aber auch bei Engineering-Kosten für die Integration der Daten ins System können mit der Wireless-Lösung minimiert werden.

Sushi Suite: ein ISA100 Wireless-System

Ein ISA100 Wireless-System gibt die Möglichkeit, auf einfache Weise neue Messstellen und eine Gateway zu installieren, das ganze ohne Kabel zu verlegen. Resultat: Es muss also nicht in die gesamte Infrastruktur investiert werden. Außerdem muss dieses System nicht zwangsweise mit dem Leitsystem verbunden sein. Die Daten können direkt in eine Cloud hochgeladen oder mit Hilfe eines Tablets zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Vorteil des Gateways ist, dass Trends und Parameter bis zu einer Woche gespeichert werden können.

Mobilität der Sushi Suite

Mobilität der Sushi Suite

Auch „schwere Fälle“ brauchen eine Lösung

Ich sehe einen großen Vorteil in der hohen Flexibilität der Sushi Suite, da nun temporäre, mobile und schwierige Applikationen leichter abgedeckt werden können.

  • Von besonderer Bedeutung sind z.B. Applikationen für Testläufe, wo Messstellen noch nicht festgelegt sind.
  • Für Maschinen oder Anlagen die Auffälligkeiten aufweisen, könnte die Sushi Suite eine schnelle und kostengünstige Lösung sein um die Ursache herauszufinden.
  • Durch die gespeicherten Infos in der Gateway können die Daten einfach und schnell auf das Tablet oder Smartphone transferiert werden; der Work-around wird stark erleichtert.

Haben Sie noch Fragen zu den Sushi Sensoren? Benötigen Sie Informationen über die Wireless-Systeme von Yokogawa?

Dann Sie sind bei mir genau richtig. Kommentieren Sie diesen Post oder kontaktieren Sie mich persönlich über Xing oder LinkedIn.

Keine Kommentare

Schreibe ein Kommentar

Noch keine Kommentare

Seien Sie der Erste, der ein Kommentar schreibt.

Ihre Daten sind sicher!Ihre E-Mail wird nicht veröffentlicht. Es werden keine Daten mit Dritten geteilt.