Cyber Security: Schützen Sie Ihre Anlage vor Libellen?

Cyber Security: Schützen Sie Ihre Anlage vor Libellen?

von 25. September 2017

Schmetterling der Liebe

Vermutlich nicht. Diese eindrucksvollen Tiere werden im Französischen zurecht auch Schmetterling der Liebe („Papillion d’amour“) genannt. Aber was haben Libellen jetzt mit der Sicherheit Ihrer Anlage und Cyber Security zu tun?

Ich beziehe mich jetzt nicht auf Schreckensmeldungen einer deutschen Boulevard-Zeitung. Diese berichtete im Jahr 1991, dass riesige Libellen die Badegäste eines Badesees vertrieben. Angeblich stürzten sich zehntausende 18 Zentimeter große Libellen mit Tempo 100 auf die Strandbesucher und lösten so Panik aus.

Und ich behaupte auch nicht, dass Ihre Produktion durch eine Plage von Riesenlibellen bedroht ist.

Libelle oder doch Dragonfly

Dragonfly (“Libelle”) nennt sich eine Osteuropäische Hackergruppe. Laut Symantec greifen die Cyber Kriminellen seit Ende 2015 mit der “Dragonfly 2.0”-Kampagne wieder vermehrt industrielle Anlagen in Europa und den USA an. In Deutschland soll es der Gruppe gelungen sein, über die industriellen Steuerungssysteme dutzender Firmen Teile der jeweiligen Maschinenparks zu kontrollieren, zu manipulieren und auch zu sabotieren.

 

Cyberattacken und Hackerangriffe bedrohen zunehmend Unternehmen und weiten sich auf physische Ziele aus, wie z.B. die Infrastruktur von Industrieanlagen (siehe Artikel N24). Und die Folgen tun weh: Enorme Kosten und irreparable Imageschäden.

Ohne Automation Security keine Industrie 4.0

Gleichzeitig wissen wir, dass der Trend zur Digitalisierung und Vernetzung von Maschinen und Anlagenteilen in der Industrie nur schwer aufzuhalten wäre. Unsere Industrieanlagen sind (global) vernetzt. Und das müssen sie auch sein. Denn heutige Geschäftsanforderungen im Zeichen ständiger Effizienz- und Produktivitätsoptimierungen setzen eine (global) verbundene Infrastruktur voraus. Jeder möchte vom Nutzen einer Industrie 4.0-Architektur profitieren.

Dabei sollen Maschinen und Anlagen entlang der gesamten Wertschöpfungskette kommunizieren – die horizontale Integration. Zum anderen auch direkt mit Office und Finanzwelt vernetzt sein – die vertikale Integration. Daher werden wir ohne Automation Security keine Industrie 4.0 haben.

Wer nicht fragt,…

Aufgrund der massiven Bedrohung durch Cyberangriffe ist nun die Automation Security der wichtigste Aspekt Ihrer Anlagensicherheit und -verfügbarkeit. Auch das wissen wir alle.

  • Aber wissen Sie eigentlich was eine “gute” Cyberattacke “nur” kostet?
  • Wo liegt das größte “versteckte” Risiko für eine solche?
  • Wie könnte ein Hackerangriff schnell und simpel in einer Anlage umgesetzt werden?
  • Welche Rolle spielt der Faktor “Mensch”?
  • Und was können Sie tun, um die Risiken zu minimieren?

Umso wichtiger ist es also up-to-date zu bleiben und Experten zu Rate zu ziehen.

Cyber Security Workshop

Unter dem Titel “THE RISK OF DOING NOTHING” bieten wir Ihnen einen Cyber Security-Workshop für die Prozessindustrie an.
Wann: Donnerstag, 5. Oktober 2017
Wo: Amersfoort, Niederlande

Die Teilnahme ist kostenfrei. Melden Sie sich jetzt an!
(Nur noch wenige Plätze verfügbar.)

Mehr zum Workshop erfahren. Informationsflyer ansehen.

Was Sie lernen:

  • Warum es so wichtig ist, über Cyber Security nachzudenken und welches Risiko Sie eingehen, wenn Sie nichts tun.
  • Wir analysieren eine Reihe von bekannten industriellen Cyber-Security-Vorfällen und zeigen die Auswirkungen.

Was haben Sie bereits für die Sicherheit Ihrer Anlage getan? Oder haben Sie Fragen, was Sie noch tun könnten? Schreiben Sie uns.

Mehr Beiträge zu Automation Security finden Sie hier.

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