DECHEMA und AK PAT freuen sich auf das Herbstkolloquium

DECHEMA und AK PAT freuen sich auf das Herbstkolloquium

, 4. Oktober 2019

Vom 25. Bis zum 27. November ist es wieder soweit: Die DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.) und der AK PAT (Arbeitskreis Prozessanalytik) laden zum Herbstkolloquium Prozessanalytik ein. Im Feierabendhaus bei Evonik in Marl lautet der Themenschwerpunkt während der 15. Auflage des zweitägigen Fachtreffens „PAT in der industriellen Anwendung – Innovative Prozessanalytik als zentrales Element im Produktlebenszyklus“.  Wie eben diese in den einzelnen Anwendungen eingesetzt wird, soll anhand von dezidierten Beispielen aus der industriellen Praxis gezeigt und diskutiert werden.

Höchste Ausbeute, niedrigste Kosten und Verbräuche

„Für den erfolgreichen Betrieb von Produktionsanlagen in der chemischen, petrochemischen, pharmazeutischen Industrie und anderen industriellen Bereichen ist eine optimierte Prozessführung entscheidend. Dies sollte bereits bei der Planung neuer Prozesse beachtet werden. Die Prozessanalytik ist dafür über den gesamten Produktlebenszyklus  das entscheidende Werkzeug, sozusagen das Navigationssystem im Prozess“, sagt Werner Worringen, Mitglied des erweiterten Vorstandes beim AK PAT und Industry Marketing Manager Analytical Solutions bei Yokogawa Deutschland. Prozesssensoren und -modelle liefern Informationen über einzelne Verfahrensschritte, ermöglichen die rasche und sichere Erkennung kritischer Anlagenzustände, gewährleisten eine optimale Fahrweise der Anlage mit Hilfe einer automatisierten Prozessführung und stellen eine konstante Produktqualität sicher. Das Ergebnis ist eine sichere und effiziente Fahrweise der Prozesse, heißt: höchste Ausbeuten bei niedrigsten Kosten, Energie- und Rohstoffverbräuchen sowie Emissionen.

PAT-Kolloquium 2018 im Video

Auch bei der Prozessentwicklung ist die Prozessanalytik ein wichtiger Faktor. Um Strategien zum Umgang mit variablen Rohmaterialien sind ebenso erforderlich wie Konzepte, um Prozessparameter bzw. Produktqualitäten durch Modellierung und Kontrolle zu optimieren. Eine wesentliche Rolle spielt hierbei die Definition von Messaufgaben entlang der Prozesskette. Innovative Messtechnik kann zudem auch komplexe Messaufgaben lösen.

Herbstkolloquium: Vier Hauptsessions – Impulsvorträge – gelebter Trialog

Das 15. Kolloquium Prozessanalytik wird all die genannten Themen adressieren. In insgesamt vier Hauptsessions wird PAT als zentrales Element im Produktlebenszyklus an Beispielen vorgestellt. In Impulsvorträgen werden die Themen „PAT im Lab of the Future“, „Vom PAT-Labor in die Anlage“ und „Zweite Überwachungsebene“ eingeführt und in einem World Café diskutiert. Dazu treffen sich Experten aus Forschung, Entwicklung und Industrie zum seit Jahren erfolgreich gelebten Trialog. „Wir freuen uns sehr auf dieses Event. Es bietet eine tolle Gelegenheit zum Austausch sowie die Möglichkeit, ganz nah am Puls der aktuellen Prozessanalytik zu sein“, sagt Worringen.

Abgerundet wird das Programm, welches vom AK PAT in den vergangenen Wochen und Monaten vorbereitet und bei einem Treffen in der Yokogawa-Deutschlandzentrale in Ratingen finalisiert wurde (Titelbild), mit der beliebten Poster-Aus- und Vorstellung, dem Poster-Slam mit Preisverleihung, sowie einem Gesellschaftsabend im Revuepalast Ruhr in Herten.

Alle detaillierteren Informationen zum Programm inklusive Anmeldung gibt es auf der Website des AK-PAT und der Website der DECHEMA.

Ganz wichtig: Dort kann man sich auch anmelden:

http://arbeitskreis-prozessanalytik.de/veranstaltungen/herbstkolloquium/

https://dechema.de/Prozessanalytik2019.html

Zum Veranstaltungsflyer


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