Interview zum anstehenden PAT-Kolloquium: „Der Blick weitet sich thematisch“

Interview zum anstehenden PAT-Kolloquium: „Der Blick weitet sich thematisch“

, 22. November 2019

Von Montag, 25. November, bis inklusive Mittwoch, 27. November, findet zum 15. Mal das Herbstkolloquium der Dechema und des Arbeitskreises Prozessanalytik (AK-PAT) statt. Der Themenschwerpunkt der Veranstaltung im Feierabendhaus in Marl lautet „PAT in der industriellen Anwendung Innovative Prozessanalytik als zentrales Element im Produktlebenszyklus“. Zur Einstimmung auf das Fachtreffen stand Werner Worringen, Mitglied des erweiterten Vorstandes des AK-PAT, bei einem Kurzinterview Rede und Antwort.

Hallo Werner, du gehörst dem erweiterten Vorstand des AK PAT an, der auch in diesem Jahr wieder das PAT-Kolloquium organisiert. Welches Thema wird in diesem Jahr im Fokus stehen und warum?

Werner Worringen: Das ist kein einzelnes Thema. Neue analytische Methoden und neue Anwendungen bestehender Methoden gehören zum Kern des Kolloquiums. Darüber hinaus geht es um die Themen „Vom Labor in den Prozess“, Analysensystemintegration, aber auch darum, wie Prozessanalytik in die IIoT eingebunden werden kann. Nach 15 Jahren AK-PAT wollen wir nicht zurück, sondern auf die nächsten 15 Jahre schauen und die Teilnehmer daran beteiligen. Die Posterausstellung ist nicht nur interessant und spannend, sondern wird im Slam auch wieder Spaß machen, Nicht zuletzt auch wegen der Moderation von Jens Nolte.

Welche Neuerungen gibt es im Vergleich zu den Vorjahren?

Worringen: Der Blick weitet sich thematisch, wie bereits gesagt. Das wird besonders im World Café deutlich. Wir sind diesmal wieder bei der Industrie zu Gast und freuen uns, dass wir bei Evonik in Marl willkommen sind. Überhaupt gibt es ein großes Engagement und bekannte Namen aus der chemischen Industrie unter den Vortragenden.

Was ist Dein persönliches Highlight, auf was freust Du Dich besonders?

Worringen: Auf die Massen, die zu unserem Ausstellungsstand kommen werden. Nein, Spaß beiseite. Da kommen nicht die Massen, sondern da gibt es tiefgehende Gespräche mit Experten, die es in dieser Dichte bei kaum einer anderen Gelegenheit gibt.

Was macht das PAT-Kolloquium insgesamt aus?

Worringen: Der Trialog und die Themenfreiheit. Vertreter aus Hochschulen, von Anwendern und Herstellern tauschen sich aus und die Jungakademiker finden leicht einen Zugang in diese Gemeinschaft. Die Themen richten sich nach den aktuellen Entwicklungen in der PAT und immer mehr auch auf damit zusammenhängende Themen wie beispielsweise NOA oder Methoden wie Big Data. Im Grunde bestimmen die Mitglieder die Themen, aber dazu kann im Prinzip auch jeder PAT-Interessierte beitragen.


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