„IT Meets Industry“ – Yokogawa mittendrin statt nur dabei

„IT Meets Industry“ – Yokogawa mittendrin statt nur dabei

21. November 2019

„Es ist toll, dabei zu sein. Die IMI ist ein Branchentreff von Herstellern, Anwendern und Institutionen, bei dem man nah am Puls der Branche sein kann und bei dem ein spannender Austausch stattfindet. Hier bekommt man mit, welche Themen in der praktischen Anwendung aktuell sind“, sagt Fatma Evren, Industrial Marketing-Managerin bei Yokogawa, und führt aus: „Das ist sehr wichtig für uns. Denn wir wollen gemeinsam mit dem Kunden optimale Lösungen in Sachen Security entwickeln.“ Nicht umsonst war Yokogawa Deutschland auch in diesem Jahr wieder bei „IT meets Industry“ im Congress Center Rosengarten in Mannheim als einer von zahlreichen Teilnehmern mittendrin statt nur dabei.

Gut besuchte Veranstaltung

„Cyber Security in der Industrie und in kritischen Infrastrukturen“ lautete vom 18. bis zum 20. November das Kernthema der gut besuchten Veranstaltung. „Als OT-Anwender ist die IMI eine wichtige Veranstaltung. Hier können wir die aktuellen Herausforderungen im Bereich Cyber Security der Branche diskutieren. Es gab einige spannende Vorträge zu sehr relevanten Themen“, erklärt Ashok Sadasivam, Cyber Security Consultant bei Yokogawa.

Chancen der Digitalisierung bestmöglich und möglichst sicher nutzen

Insgesamt birgt die Vernetzung von IT und Automation große Chancen für den optimalen Betrieb von industriellen Produktionsanlagen. Demgegenüber stehen allerdings auch komplexe Risiken. IT meets Industry versucht, die Kompetenzen aus IT und Industrie an einen Tisch zu bringen. „Es muss das Ziel sein, die Chancen der Digitalisierung bestmöglich nutzen und Risiken minimieren“, erklärt Fathi Denizdas, Head of Automation Cyber Security bei Yokogawa, und führt aus: „Sicherheitsverstöße in einem Prozessleitsystem können verheerende Auswirkungen haben. Es wird immer wichtiger, diese wie auch die Netzwerkverbindungen zu schützen. In diesem Zusammenhang ist es unabdingbar, geeignete Maßnahmen zu ergreifen und eine Cyber-Security-Strategie zu entwickeln. Nur so kann man Anlagen vor potenziellen Gefahren bestmöglich bewahren.“

Spannende Diskussionen, Vorträge und Gespräche

Im Anschluss an die Opening Keynote von Marty Edwards, Director ICS CERT (ret.), U.S. Department of Homeland Security / Director Strategic Initiatives, ISA99, mit dem Titel „Working together to secure the automation industry“ folgte unter anderem eine spannende Podiumsdiskussion unter Beteiligung von Edwards selbst, Jens Wiesner (BSI),  Dr. Thomas Koenen (BDI), Dr. Evangelos Ouzounis (ENISA / European Network Information Security Agency ) und Volker Wagner (BASF / ASW). Während der IMI 2019 standen bei weiteren Vorträgen und Gesprächen Themen und Fragestellungen wie:

  • Aktuelle Sicherheitslage: Wie stellen sich Unternehmen auf?
  • Digitalisierung in großen Industrieanlagen: Security als Enabler?
  • IT-/OT-Konvergenz: Wie können OT und IT erfolgreich zusammenwachsen? Wie können Unternehmen Synergiepotenziale erschließen?
  • Security by Design: Wie können Produkte und Software sicher entwickelt werden?
  • Monitoring und Anomalieerkennung: Wie können Netzwerke optimal überwacht werden?
  • Cyberversicherung: Wie können Verantwortliche industrielle Anlagen gegen Risiken absichern?
  • Risk Assessment – Risk Treatment: Wie sicher ist sicher genug?
  • Incident Management: Wie bereiten sich Unternehmen auf den Worst Case vor?
  • Normen und Standards: IEC 62443 / ISA99 – Wo stehen wir heute, was bringt die Zukunft?
  • Remote Access: Wie kann man externe Zugriffe sicher gestalten?
  • Security for Safety: Wie kann man Manipulation an Safety-Systemen verhindern?
  • Fokusthema: 5G in der Industrie

auf dem Programm. Zudem hielt Expertin Fatma Evren selbst einen gut besuchten Kurzvortrag zum Thema „Integrating Plant Security Practises with Business Continuity Management Strategies“ (Foto). Der Kern des Branchentreffs bestand dabei vor allem im Netzwerken und Diskutieren. Dafür bot neben zahlreichen Kommunikationspausen und interaktiven Formaten vor allem das Get Together am Abend des ersten Konferenztages den optimalen Rahmen.


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