Yokogawa Industry Blog

Panta Rhei – alles fließt

Die Welt verändert sich und es werden sich immer wieder neue Trends, Technologien und Geschäftsmodelle durchsetzen. Oder wie Heraklit schon vor circa 2500 Jahren sagte: „Panta Rhei – alles fließt“. Diese Aussage beruht auf seiner Erkenntnis des natürlichen Prozesses des stetigen Werdens und Wandelns. Nun hat dieses Phänomen auch die Prozessautomatisierung erreicht. Diese ist seit jeher als konservativ und auch eher als träge bekannt. Zumindest was den Umstand angeht, neue Technologien zu adaptieren. Auch die Prozessindustrie wird immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert und muss die Möglichkeiten nutzen, die die Digitalisierung liefert. Die Prozessautomatisierungs-Community ist recht stolz auf klare Strukturen, die eine hohe Verfügbarkeit und funktionale Sicherheit gewährleisten. Gemeint ist die Automatisierungspyramide (Foto: NAMUR), die trotz all ihrer Vorteile leider der Bremsklotz für die digitale Transformation der Prozessindustrie ist. Denn innerhalb der Pyramide ist alles strukturiert. Nun liegt der Vorschlag der NAMUR mit einer offenen Architektur auf dem Tisch, der die Verfügbarkeit und Sicherheit der Automatisierungspyramide mit den Vorteilen der digitalen Transformation verbinden soll. Kurz ausgedrückt: die NAMUR open architecture (Foto: NAMUR), abgekürzt NOA.

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Assistenzsysteme – 4. Wissen bewahren und sicher „fahren“

Wie wir festgestellt haben, zielen alle diese Assistenzsysteme darauf ab, uns bei bestimmten Tätigkeiten zu unterstützen. Dies geschieht z.B. dadurch, dass sie für uns eine große Anzahl von Variablen gleichzeitig erfassen, auswerten und uns mit dem richtigen aktuellen Sollwert versorgen. Oder sie nehmen uns z.B. ab, permanent auf kleine Änderungen reagieren zu müssen, um die Anlage stabil zu halten. Dies alles mit dem Gedanken im Hinterkopf, die Effizienz, Sicherheit und Verfügbarkeit der Produktion zu steigern.
Unser heutiges Assistenzsystem ist etwas anders. Es ist mehr wie ein „elektronischer Fahrlehrer“, der mir, nicht nur bei kniffligen Situationen, immer mit seiner Erfahrung zur Seite steht und mich sicher hindurchführt. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Fahrassistenzsystem.

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PAT-Kolloquium 2018: Spannender Austausch, positives Fazit

Vom 3. bis zum 5. Dezember fand mit dem Herbstkolloquium zum 14. Mal die wichtigste deutschsprachige Veranstaltung zum Themenfeld Prozessanalytik und Prozessanalysenmesstechnik statt. Diesmal hatten die Veranstalter – die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), die DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.) sowie die Leibniz Universität Hannover – ins Schloss Herrenhaus nach Hannover geladen. Auch der letzte Veranstaltungstag stand im Zeichen des spannenden Austauschs, interessanter Vorträge – und die Sieger des diesjährigen Poster-Wettbewerbs wurden ebenfalls gekürt.

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Gelungener Auftakt des PAT-Kolloquiums

Vom 3. bis zum 5. Dezember findet mit dem Herbstkolloquium zum 14. Mal die wichtigste deutschsprachige Veranstaltung zum Themenfeld Prozessanalytik und Prozessanalysenmesstechnik statt. Diesmal haben die Veranstalter – die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), die DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.) sowie die Leibniz Universität Hannover – ins Schloss Herrenhaus nach Hannover geladen.

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Wie ein Mehrwert von NOA für die Prozessanalytik aussehen kann

Wenn es um NOA geht, wird viel über das Verlassen der klassischen Automatisierungspyramide und die daraus folgenden Konsequenzen gesprochen, insbesondere bei der (Daten-)Sicherheit. Dass diese sichergestellt werden muss, steht außer Frage. Viele Initiativen sind dazu unterwegs. In diesem Blog-Artikel soll aufgezeigt werden, warum sich diese Anstrengungen lohnen. Als Beispiel dient hier der PAT-Demonstrator, welcher auf der NAMUR-Hauptversammlung 2018 vorgestellt wurde.

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Tipps für Kindersicherheit im Internet

Internet und Digitalisierung halten nicht nur immer stärker Einzug in die Prozessindustrie, sondern auch in den privaten Alltag. Und so fragen sich Eltern heutzutage nicht um sonst: In welchem Alter darf mein Kind das Internet nutzen? Wie oft? Wofür? Und wie kann ich das Surfen im Netz für meinen unbedarften Nachwuchs möglichst sicher machen? Im übertragenen Sinne hat die Digitalisierung also sogar Einzug in die Erziehung und das Aufwachsen der Kinder gehalten. Entsprechend müssen sich Eltern mit Fragen wie diesen auseinandersetzen – ob sie nun wollen oder nicht. Denn: So viele Möglichkeiten das Internet bietet, so viele potenzielle Probleme und Gefahren lauern dort – gerade auf unerfahrene Nutzer. Und so ist es gerade für die Eltern wichtig, die ersten Schritte in der digitalen Welt gemeinsam mit ihrem Nachwuchs zu gehen. Diese Tipps können dabei helfen, dass sich Eltern und vor allem Kinder von Anfang an gut und sicher im Internet bewegen.

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