PAT-Doktoranden – Wo seid ihr?

PAT-Doktoranden – Wo seid ihr?

von 14. März 2018

Prozessanalytik (PAT) ist ein spannendes Feld

PAT – das sind die Augen und Ohren im Prozess. PAT ist i.d.R. die beste Methode, um die Ziel-Produktqualität sicherzustellen und damit Off-Spec-Chargen zu vermeiden. Prozessanalytik ermöglicht effiziente und damit wettbewerbsfähige Prozesse. Und manchmal sorgt PAT auch für sichere Prozesse, beispielsweise mit LOC-Anwendungen (Limiting Oxygen Concentration).

– Neue Verfahren werden entwickelt

– Bestehende Laborverfahren werden so robust gemacht, dass sie prozessfähig werden.

– Verbesserte physikalische Eigenschaften und Bauelemente oder neue Verfahren der Signalverarbeitung kitzeln höhere Leistungen und bessere Eigenschaften aus den Verfahren: Höhere Auflösung, bessere Trennung, komplexere Analysen, schnellere Analysen oder aber endlich in-situ werden. In den meisten Verfahren ist da noch Luft nach oben drin.

Doktoranden, wo seid ihr?

PAT ist nicht mehr der Elfenbeinturm; Industrie 4.0 und IIoT machen auch vor PAT nicht halt. PAT hat auch mit Kommunikation und (Sensor-)Netzwerken zu tun. Ein Blick in die von der NAMUR erstellte Roadmap Prozesssensoren 4:0 macht das deutlich.

Deshalb hat das Doktorandenseminar des Arbeitskreis Prozessanalytik (AK-PAT) in diesem Jahr das Thema MVDA – von Daten zu smarten Entscheidungen.

Außer forschen – auch kommunizieren und netzwerken

Doktoranden, wo seid ihr? Heutzutage wird kommunizieren und netzwerken nicht nur für Sensoren immer wichtiger, sondern auch für die Forscher und angehende solche. Ich selbst arbeite bei Yokogawa im strategischen Marketing für PAT. Im Marketing gibt es einen alten Slogan: „Tue Gutes und rede darüber“. Für die Doktoranden, die Gutes im Bereich PAT tun bzw. getan haben, gibt es eine sehr gute Gelegenheit, darüber zu reden: das oben angesprochene Doktorandenseminar des AK-PAT.

Also, wenn Sie als Doktorand im Bereich PAT etwas beizutragen haben, dann haben Sie hier eine hervorragende Gelegenheit, darüber zu kommunizieren und gesehen zu werden. Und zu netzwerken. Wer weiß, wofür es gut ist. Und falls ihre Arbeit sich doch nicht mit Kommunikation und Netzwerken befasst, sondern mit der Analytik an sich. Das kommt garantiert auch gut an im Arbeitskreis Prozessanalytik. Schließlich müssen die Netzwerke gefüttert werden.

Ihre Arbeit ist noch nicht soweit? Die Ergebnisse sind noch nicht so abgesichert, wie sie es gerne möchten? Dann starten Sie doch einmal einen Versuchsballon mit einem Poster. Das macht weniger Arbeit. Und es ist ja nicht so, dass nur Sie die anderen schlau machen, sondern vielleicht bekommen Sie ja auch wertvolle Anregungen für Ihre Arbeit. Austauschen, und gesehen werden!!!

Warum ich das mache? Nun, Yokogawa arbeitet auch im Bereich PAT. Und weil wir von den Möglichkeiten und der Zukunft der PAT überzeugt sind, sponsern wir z.B. das Doktorandenseminar. Möglicherweise mit der Entdeckung:

Doktoranden – da seid ihr ja!

Das Doktorandenseminar 2018 findet in Berlin (BAM) vom 25.03. bis zum 27.03. statt. Also, ranhalten.

Spannende Beiträge zum Thema PAT und dem Arbeitskreis Prozessanalytik finden Sie hier:

NEU: Prozessanalysentechnik ist doch teuer, oder?

SEMINAR: PAT-Netzwerken für Doktoranden – eine gute Idee des AK-PAT

REVIEW: AK-PAT-Kolloquium 2017 – eine Lanze brechen

Haben Sie Anmerkungen? Wollen Sie sich anmelden? Dann los. Schreiben Sie uns.

1 Kommentar

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  1. Trendo
    #1 Trendo 27 März, 2018, 18:40

    Klasse Artikel!

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