PAT: Erfolg kommt vom … Austauschen

PAT: Erfolg kommt vom … Austauschen

, 23. März 2020

Zusammen

Schon bei meiner ersten Teilnahme hat sich mir erschlossen, welch hervorragende Kommunikationsplattform das PAT-Kolloquium darstellt: Viel Raum und Zeit für den Austausch, kaum wahrnehmbare Barrieren, Anwender, Akademiker und Hersteller im Rahmen eines gemeinsamen Interessenfeldes, Ausbildung und Nachwuchsförderung, Vielfalt durch interessante Poster-Vorträge.Gemeinsam ein Ziel verfolgen.

Neuer Vorstand des GDCh Arbeitskreises Prozessanalytik

In der Betreffzeile einer E-Mail-Nachricht stand vor rund drei Jahren „Der neue Vorstand des AK PAT stellt sich vor“. Im Programm hieß es damals:

„Wir wollen PAT fördern: Ausbildung ermöglichen, Technologien fördern, Awareness und Akzeptanz erhöhen, Nutzen zeigen, Marktzugänge ermöglichen.“

Das hört sich für mich nach Marketing an. Und das wird auch gebraucht, wenn wir Wirkung erzielen wollen (habe ich gesagt, dass ich im Marketing arbeite?).

Vier Programmpunkte, eine Einladung und eine Bitte.

Auf der Website des AK-PAT stehen folgende Programmpunkte:

  • „Die Themenführerschaft zu Prozess Analytischer Technologie (PAT) im deutschen Sprachraum (DACH) übernehmen

  • Eine Kompetenzplattform und Austauschplattform für PAT sein: Wir verbinden die drei Sektoren Anwender, Akademiker und Hersteller. Dabei leben wir den Netzwerk- und Community-Charakter

  • Wir wollen PAT fördern: Ausbildung ermöglichen, Technologien fördern, Awareness und Akzeptanz erhöhen, Nutzen zeigen, Marktzugänge ermöglichen

  • Wir wollen Ansprechpartner für Normen und Richtlinien sein und bei der Erstellung mitwirken: Dabei wollen wir die Grenzen des PAT breit definieren, sowie Schnittstellen identifizieren und bedienen“ (4. Dez, 2017)

Diese Punkte bedeuten eine Fortführung und Adaptierung der erfolgreichen Strategie des Arbeitskreises.

Mittlerweile, also rund drei Jahre später, haben sich diese Angaben nur geringfügig geändert. So ist auf der Website des AK PAT mittlerweile zu lesen:

Der Arbeitskreis Prozessanalytik

  • beansprucht eine Themenführerschaft im Bereich der Prozessanalytik bzw. der Prozessanalysentechnik (PAT) im deutschsprachigen Raum (DACH)
  • verbindet Fachleute aus den drei Sektoren Anwender, Hersteller und Academia
  • bietet ein fachkundiges Netzwerk mit Community-Charakter
  • bindet einen professionellen Einstieg in das Thema, insbesondere auch für Junganalytiker

Wir fördern die Prozessanalytik durch

  • gezielte fachspezifische Weiterbildung
  • Vernetzung verschiedener Interessenten bzw. Interessensgruppen für die Ausbildung gemeinsamer Vorhaben
  • Förderung und Verbreitung neuer Techniken, Methoden und Verfahren
  • Ermöglichung neuer technologiebezogener Marktzugänge
  • Eruierung und Etablierung neuer Anwendungen

Doch eines gilt nach wie vor: Eingeladen sind wir alle, aktiv an der Umsetzung der Strategie mitzuwirken. Es ist wichtig, den Arbeitskreis weiter bekannt zu machen: Die Sichtbarkeit erhöhen und den Nutzen herausstellen (ich bin gerade weiterhin dabei).

Wir fördern PAT

Im Jahr 2016 haben wir erstmals beschlossen als Sponsor aufzutreten. Wir hatten uns entschieden, mit schwerem Geschütz aufzufahren und haben einen Prozess-Gaschromatografen und ein TDL-Spektrometer (TDLS) mitgebracht: Geräte, die sowohl eine etablierte Technologie als auch eine Zukunftstechnologie repräsentieren und in einem solchen Kreis selten zu sehen waren. Auch in diesem Jahr nehmen wieder am Kolloquium und der Ausstellung im November teil, mit spannenden neuen Themen.

Prozess-Gaschromatograf

Prozess-Gaschromatograf

TDLS

TDLS

Passend zum Thema finden Sie alle Informationen rund um den TDLS in unserem neuen und kostenfreien eBook Aufrechterhaltung der Sicherheit bei Maximierung der Effizienz und Minimierung der Kosten 

Insgesamt – und das nach mittlerweile drei weiteren PAT-Kolloquien – ist weiterhin deutlich zu sehen, dass die Zukunft der PAT nicht nur in vielversprechenden neuen Technologien liegt, sondern eben auch in einem unausgeschöpften Potenzial der etablierten Technologien.

Anm. d. Red.: Dieser Artikel ist in seiner Ursprungsversion im Jahr 2017 erschienen. Wir haben ihn noch einmal zeitgemäß aktualisiert.

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