PAT-Netzwerken für Doktoranden – eine gute Idee des AK-PAT

PAT-Netzwerken für Doktoranden – eine gute Idee des AK-PAT

von 22. Februar 2018

Trialog gesucht

„Trialog“, so nennt der Arbeitskreis Prozessanalytik (AK-PAT) sein Konzept für den Austausch von Forschern, Anwendern und Herstellern im Bereich der Prozessanalytik. Einen solchen Austausch gibt es auch an anderen Stellen, oftmals jedoch als Folge der gesetzten Ziele: Normung, Regelwerke, Wirtschaftsbild etc., also als Mittel zum Zweck. Im AK-PAT ist der Austausch nicht das Mittel, sondern der Zweck selbst.

Das mag für die klassische Gremienarbeit, z.B. Standardisierung, nicht zielführend sein, ermöglicht aber, in Richtungen zu denken, die sonst durch die Zweckgebundenheit ausgeschlossen sind. Ziel- und Lösungsfindung durch Austausch, Gedankenspiele, Ideenfindung.

Hineinwachsen in die Triade

Forschung, Anwender und Hersteller sind die Triade, die sich dafür zusammentun sollten. Aber wie ist es mit denen, die gerade in das Gebiet PAT hineinwachsen wollen? Die Doktoranden, deren angestammte Heimat zunächst die Hochschule ist. Sicher gibt es im Rahmen der Doktorarbeiten Kontakte zu den beteiligten Anwendern und/oder der beteiligten Industrie. Eine weitere Möglichkeit ist jedoch der innere Austausch, also der Austausch untereinander.

Das Doktorandenseminar

Der AK-PAT fördert dies unter anderem durch ein jährliches Doktorandenseminar. Durch Vorträge und Poster können Ideen und Arbeiten mal im Kreise Gleichgesinnter „getestet“ oder zur Diskussion gestellt werden. Es gibt Feedback von den Beteiligten und Ideen werden getriggert (toll, was anderen manchmal in den Sinn kommt). Oder die eigenen Erfahrungen liefern gute Ideen für andere (ein schönes Gefühl). Netzwerkpartner werden gefunden, Jobs vielleicht auch.

Wo trifft man solche Leute? Manchmal ist ja im Arbeitsalltag das Zusammenkommen das größte Hindernis für einen Austausch. Für das Doktorandenseminar des AK-PAT gilt das nicht: Einfach anmelden!

Unser Beitrag

Wir von Yokogawa finden das gut. Deshalb möchten wir einen Beitrag leisten und sponsorn ein bisschen was für das Netzwerken am Abend. Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Aber neben Leib und Seele gibt es noch den Geist und beim kognitiven Denken ist unser Geist – d.h. unser Gehirn – der größte Energieverbraucher im Körper.

Mehr zum AK-PAT finden Sie hier:

Kommentare

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  1. AH99
    #1 AH99 23 Februar, 2018, 08:56

    Klasse Idee; unterstützenswerte Initiative.
    Hochschule/Anbieter/Anwender ist eine gute Kombination, um das Arbeitsgebiet weiterzuentwickeln (und auch die Attraktivität für akad. Nachwuchs zu steigern).
    Beste Grüße, Andreas Helget

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    • Werner Worringen
      Werner Worringen Author 23 Februar, 2018, 09:19

      Hallo Herr Helget,

      vielen Dank für die positive Sicht auf die Arbeit des Arbeitskreises. Das motiviert zum Weitermachen.

      Schönstens grüßend
      Werner Worringen

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