Tag "Chemie"

Zweite Kolumne Dr. Andreas Helget

Der „Welterschöpfungstag“, an dem die Menschheit die natürlich verfügbaren Ressourcen aufgebraucht hat, war in diesem Jahr so früh wie nie zuvor. Nämlich bereits am 1. August. Allein hierzulande waren die Natur-Vorräte in 2018 bereits am 2. Mai aufgebraucht. So lautet

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Algen: Tausendsassa mit schlechtem Ruf, aber enormem Potenzial 2/2

Nein, einen guten Ruf haben sie nicht gerade. Kein Wunder. Denn mancherorts entwickeln sie sich auf unserem Planeten durch ihr mitunter massenhaftes Auftreten zu einer wahren Plage. Sie schaden der unmittelbaren Umwelt, sind gar gefährlich und bringen weitreichende Folgen wie Sauerstoffarmut für andere Lebewesen in Gewässern („tote Zonen“) oder Tourismusrückgang mit sich. Für die Wissenschaft sind sie dagegen ein äußerst spannendes Forschungsfeld. Und in unternehmerischer Hinsicht gelten sie gar als Rohstoff der Zukunft. Genau, es sind Algen, die diese auf den ersten Blick teils konträren Potenziale in sich vereinen. Der zweite und letzte Teil des zweiteiligen Blog-Artikels befasst sich mit den Einsatzmöglichkeiten der Algen in Wissenschaft und Industrie.

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Algen: Tausendsassa mit enormem Potenzial und schlechtem Ruf 1/2

Nein, einen guten Ruf haben sie nicht gerade. Kein Wunder. Denn mancherorts entwickeln sie sich auf unserem Planeten durch ihr mitunter massenhaftes Auftreten zu einer wahren Plage. Sie schaden der unmittelbaren Umwelt, sind gar gefährlich und bringen weitreichende Folgen wie Sauerstoffarmut für andere Lebewesen in Gewässern („tote Zonen“) oder Tourismusrückgang mit sich. Für die Wissenschaft sind sie dagegen ein äußerst spannendes Forschungsfeld. Und in unternehmerischer Hinsicht gelten sie gar als Rohstoff der Zukunft. Genau, es sind Algen, die diese auf den ersten Blick teils konträren Potenziale in sich vereinen. Der erste Teil des zweiteiligen Blog-Artikels befasst sich mit allgemeinen Informationen rund um eine der ältesten Pflanzen der Erde sowie ihre Einsatzmöglichkeiten in Medizin, Pharmazeutik, Kosmetik und als Lebensmittel.

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Flexibel in die Zukunft

Selten war das Bedürfnis nach Individualität und Flexibilität so groß wie heute. Ein Umstand, der anderem die Märkte noch dynamischer macht. Folgerichtig sind Unternehmen in der Chemie- und Pharmaindustrie bestrebt, die Produktion möglichst flexibel zu gestalten – und zwar in jeder Hinsicht. Natürlich soll das Ganze dabei auch noch wirtschaftlich sein. Doch: Geht das überhaupt?

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Webinar: Welche Herausforderungen erwarten uns in Chargen-Prozessen?

Seit mehr als 30 Jahren bewegt sich die Industrie im Spannungsfeld von verfahrenstechnischen Anforderungen und strukturierter Automatisierungssoftware. Um Herstellungsvorschriften – in Applikationssoftware für Automatisierungssysteme – umzusetzen, ist ein klassenbasierter Lösungsansatz sinnvoll. Das Modell sollte von qualitätsrelevanten Messstellen bis hin zum lückenlosen Chargenprotokoll alles abdecken. Im neuen Webinar von Referent Ingo Pichler geht es um das Thema „Welche Herausforderungen erwarten uns in Chargen-Prozessen?“

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„Der AK PAT hat viel vor“ – der Vorsitzende Christoph Herwig im Interview

Nachdem das gut besuchte 13. Interdisziplinäre Doktorandenseminar bereits Mitte März bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin stattfand, werfen aus Sicht des Arbeitskreises Prozessanalytik (AK PAT) zwei Großveranstaltungen bereits jetzt ihre Schatten voraus: das 15. Herbstkolloquium, das vom 25. bis 27. November dieses Jahres im Feierabendhaus in Marl stattfinden wird, und  die fünfte Auflage der EuroPACT. Die European Conference on Process Analytics and Control Technology  wird im Frühjahr 2020 in Kopenhagen eröffnet. Christoph Herwig, Vorsitzender des AK PAT, blickt in einem Interview voraus und skizziert zudem Arbeit und Intention des Arbeitskreises.

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NOA – hohe Datendichte für die Prozessanalytik

Prozessanalysatoren sind die Navgationssysteme für den Prozess, weil sie mit ihren qualitativen Daten aufzeigen, ob die Zusammensetzung eines Mediums im Prozess der gewünschten Zusammensetzung entspricht oder ob es Abweichungen gibt. Gleichzeitig dienen ihre Daten in vielen Fällen auch als Regelgröße, um Abweichungen bereits im Vorhinein zu vermeiden.Eigentlich sollte man (rhetorisch) fragen: Betreiberherz, was willst Du mehr?Eigentlich.

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Erstmals als Video: Neue Kolumne von Dr. Andreas Helget ist online

Warum sich die Chemie bis heute dennoch immer noch weitgehend auf Erdöl und Erdgas verlässt, was es für Alternativen gibt und welche Vor- und Nachteile diese mit sich bringen, kommentiert Dr.-ing. Andreas Helget, Geschäftsführer der Yokogawa Deutschland GmbH, im fünften Teil seiner Kolumne. 

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TDLS8000: Wartungsfrei und SIL2-konform gegen Explosionsgefahr

In nahezu jedem chemischen Produktionsbetrieb ist es immer wieder nötig, verschiedene Stoffe in Behältern oder Tanklagern zwischenzulagern. Dieser Umstand kann – je nach chemischer Substanz  – von Zeit zu Zeit durchaus Explosionsgefahr in sich bergen. Aus diesem Grund muss eine elementare Absicherung gegen eine mögliche Explosion gegeben sein. Und zwar im Optimalfall schon so, dass sich in der Gasphase der Behälter erst gar kein explosionsfähiges Gasgemisch bilden kann. Im Zeitalter der immer weiter steigenden Sicherheitsanforderungen kann bei einer aktuellen Sicherheitsbetrachtung eine tatsächliche Erfassung des Sauerstoffgehaltes nötig werden – insbesondere dann, wenn das betreffende Gerät als SIL (safety integrity level)-Applikation eingestuft worden ist.  Genau hier kommt Yokogawas Laser TDLS8000 ins Spiel.

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Assistenzsysteme – 2. „Schleuderschutz“

Es ist zum Verzweifeln. Der Füllstand im Kolonnensumpf ist einfach nicht stabil zu kriegen und schwankt wie ein volltrunkener Matrose. Prozessleitsystem (PLS) und Anlagenfahrer sind permanent damit beschäftigt, diese Schwankungen soweit im Griff zu haben, dass die Anlage wenigstens läuft und nicht andauernd irgendein Alarm ausgelöst wird. Und was haben wir nicht schon alles versucht. Tunen der Regelkreise im PLS, Verbesserung der Instrumentierung, suchen nach verfahrens- oder regelungstechnischen Zusammenhängen, die diese Probleme verursachen und so weiter.

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