Tag "Informationen"

Die digitale Transformation – nicht nur ein technologischer Wandel

Einer Studie von Deloitte zufolge, haben nur etwa ein Viertel der 100 in Deutschland befragten Unternehmen eine unternehmensweite KI-Strategie umgesetzt. Im internationalen Vergleich ein eher niedriger Wert – hier liegt der Anteil bereits bei 35 Prozent.Zwar ist die Nutzung künstlicher Intelligenz nicht mit der digitalen Transformation gleichzusetzen. Sie nimmt  aber einen großen und wichtigen Stellenwert ein, so dass die Schlussfolgerungen aus der Studie durchaus auch für die digitale Transformation repräsentativ sind.

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Happy Birthday, IoT: Das Internet of Things feiert seinen 20. Geburtstag

Ob E-Health, Smart-Home, Smart-Car, Smart City oder Smart Production – all diese Bereiche, die sich in der jüngeren Vergangenheit mehr und mehr herausbildeten, sind typische Beispiele für das sogenannte „Internet of Things“ (IoT) oder auf Deutsch: das „Internet der Dinge“.Dafür, dass dieser längst gängige Begriff vor wenigen Tagen, genauer gesagt am 21. Februar (bereits) seinen 20. Geburtstag feiern konnte, ist der britische Technologe Kevin Ashton verantwortlich. Denn der 50 Jahre alte Brite verwendete die heute so gängige Abkürzung „IoT“ im Jahr 1999 zum ersten Mal.

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Wenn Music-Streaming auf Rohöl trifft

Die Digitalisierung der Musik hat eine ganze Branche zu einem drastischen Umbruch gezwungen, die sich mit neuen Geschäftsmodellen, allen voran dem Streaming, in den letzten Jahren wieder zu einem Wachstumsmarkt entwickelt hat. Erinnern wir uns einmal ein wenig zurück: Zunächst erfreuten sich Filesharing-Dienste großer Beliebtheit. Hätte es da nicht einen gewissen Charme, die Musik direkt vom Künstler zu beziehen und ihn sowie alle Beteiligten schnell und gerecht zu entlohnen? Doch: Wie lässt sich die Integrität eines solchen Softwaresystems sicherstellen? Einen wichtigen Beitrag hierzu kann die Blockchain liefern – auch in allen Bereichen der Wirtschaft, wo vor diesem Hintergrund zahlreiche Ideen für neue Geschäftsmodelle entwickelt und getestet werden.

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Assistenzsysteme – 4. Wissen bewahren und sicher „fahren“

Wie wir festgestellt haben, zielen alle diese Assistenzsysteme darauf ab, uns bei bestimmten Tätigkeiten zu unterstützen. Dies geschieht z.B. dadurch, dass sie für uns eine große Anzahl von Variablen gleichzeitig erfassen, auswerten und uns mit dem richtigen aktuellen Sollwert versorgen. Oder sie nehmen uns z.B. ab, permanent auf kleine Änderungen reagieren zu müssen, um die Anlage stabil zu halten. Dies alles mit dem Gedanken im Hinterkopf, die Effizienz, Sicherheit und Verfügbarkeit der Produktion zu steigern.
Unser heutiges Assistenzsystem ist etwas anders. Es ist mehr wie ein „elektronischer Fahrlehrer“, der mir, nicht nur bei kniffligen Situationen, immer mit seiner Erfahrung zur Seite steht und mich sicher hindurchführt. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Fahrassistenzsystem.

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Assistenzsysteme 3 – „Wegweiser“ & „Vorausschauer“

Geht das? Gibt es das? Sicher haben sich sowohl Betriebs-/Produktionsleiter oder aber auch Anlagenfahrer schon diese Fragen gestellt. Um konkreter zu werden: Sie, als Betriebs-/Produktionsleiter haben erfahrene Anlagenfahrer und Sie wissen, dass Sie sich gut um Ihre Regelung und Alarmstrategie gekümmert haben. Auch die funktionale Sicherheit ist auf dem aktuellen Stand. Da lassen Sie nichts anbrennen. Trotzdem treibt Sie etwas um: So stabil und sicher Ihre Anlage auch fährt, Sie wissen nicht so recht, wie effizient sie fährt. Ist nicht noch das berühmte „Quäntchen“ mehr drin?
Oder versetzen wir uns in Sie als Anlagenfahrer: Sie fahren Ihre Anlage seit Jahren und kennen sich gut mit ihr aus. Von Zeit zu Zeit macht sie dann doch ihre „Sperenzchen“ und Sie wissen nicht, woran es liegt. Obwohl Sie sich an den erlaubten Temperaturschritt im Reaktor halten, ist er kurz davor durchzugehen bzw. er geht durch. So eine Art „Frühwarnsystem“ wäre hierfür schon richtig praktisch. Dieses läuft in Echtzeit mit und warnt Sie rechtzeitig vorab davor, dass etwas schief laufen wird. Dann haben Sie noch genügend Zeit, um entsprechend zu reagieren. So etwas wie eine „Prozess Kristallkugel“ wäre gut. Aber: Gibt es das?

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PAT-Demonstrator – NOA ist der ideale Partner

Wo NOA ins Spiel kommt: Wenn die Prozessanalysentechnik mehr und komplexere Daten liefert und die Erfahrungen durchaus auch mal Änderungen erfordern, dann brauchen wir ein zusätzliches Stück Intelligenz. Diese ist im Analysengerät nicht richtig aufgehoben. Denn die Art der Intelligenz wird auch vom Prozess bestimmt. Im Leitsystem wird es mit den zusätzlichen Daten eng; Änderungen sind dort möglich, aber nicht unbedingt beliebt. Eine separate Software, zum Beispiel in Form einer App, befreit uns von diesen Einschränkungen und gibt uns die nötige Flexibilität für spezifische Anpassungen.

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Hand in Hand mit den Prozessdaten

Alarm! Tritt jetzt Hektik am Leitstand ein? Oder lehnt sich der Operator entspannt zurück, drückt ein Knöpfchen zum Quittieren und schlürft weiter seinen Kaffee, den er sich vor einer Minute geholt hat?
Beides ist möglich, beides ist eine interessante Information – üblicherweise dann, wenn es um das Thema Alarm-Management zur Analyse und Reduzierung der Alarme beispielsweise nach EEMUA 191 geht. Doch auch zu Beginn einer Datenanalyse macht ein Blick in diese Daten durchaus Sinn.

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Digitalisierung = Digitalization? Warum Englisch manchmal (doch) besser sein kann

Die derzeitige Entwicklung in der Industrie, die mit Digitalisierung beginnt und in Industrie 4.0 enden soll, ist ein in seiner Gesamtheit hochkomplexes Unterfangen. Eine „saubere“ Wortwahl eingebettet in einem strukturierten Ansatz erleichtert den Einstieg und die Zusammenarbeit erheblich. Und gerade diese beiden, also „Einstieg“ und „Zusammenarbeit“, sind zu Beginn oft die größten Hürden.

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Dürfen wir Sie zum Essen einladen? Der unwissende Kollege zahlt…

Jeder kennt das Prinzip: Das Scannen eines QR- oder Barcdes via Smartphone kann viele Abläufe im Alltag erleichtern – zum Beispiel beim Eintritt ins Kino, beim Einchecken ins Flugzeug oder beim Bezahlen. Doch auch diese bequeme Technologie birgt Sicherheitsrisiken – ein bemerkenswertes Beispiel aus dem Alltag.

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KRITIS – was ist das eigentlich? (Teil 2)

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden: Schließlich sind wir alle ausnahmslos darauf angewiesen, dass der Strom aus der Steckdose kommt, unser Trinkwasser aus dem Hahn fließt, die IT und das Verkehrsnetz funktionieren – Stichwort: Lebensadern unserer Gesellschaft.

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