Tag "Sicherheit"

Assistenzsysteme – 4. Wissen bewahren und sicher “fahren”

Wie wir festgestellt haben, zielen alle diese Assistenzsysteme darauf ab, uns bei bestimmten Tätigkeiten zu unterstützen. Dies geschieht z.B. dadurch, dass sie für uns eine große Anzahl von Variablen gleichzeitig erfassen, auswerten und uns mit dem richtigen aktuellen Sollwert versorgen. Oder sie nehmen uns z.B. ab, permanent auf kleine Änderungen reagieren zu müssen, um die Anlage stabil zu halten. Dies alles mit dem Gedanken im Hinterkopf, die Effizienz, Sicherheit und Verfügbarkeit der Produktion zu steigern.
Unser heutiges Assistenzsystem ist etwas anders. Es ist mehr wie ein “elektronischer Fahrlehrer”, der mir, nicht nur bei kniffligen Situationen, immer mit seiner Erfahrung zur Seite steht und mich sicher hindurchführt. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Fahrassistenzsystem.

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Tipps für Kindersicherheit im Internet

Internet und Digitalisierung halten nicht nur immer stärker Einzug in die Prozessindustrie, sondern auch in den privaten Alltag. Und so fragen sich Eltern heutzutage nicht um sonst: In welchem Alter darf mein Kind das Internet nutzen? Wie oft? Wofür? Und wie kann ich das Surfen im Netz für meinen unbedarften Nachwuchs möglichst sicher machen? Im übertragenen Sinne hat die Digitalisierung also sogar Einzug in die Erziehung und das Aufwachsen der Kinder gehalten. Entsprechend müssen sich Eltern mit Fragen wie diesen auseinandersetzen – ob sie nun wollen oder nicht. Denn: So viele Möglichkeiten das Internet bietet, so viele potenzielle Probleme und Gefahren lauern dort – gerade auf unerfahrene Nutzer. Und so ist es gerade für die Eltern wichtig, die ersten Schritte in der digitalen Welt gemeinsam mit ihrem Nachwuchs zu gehen. Diese Tipps können dabei helfen, dass sich Eltern und vor allem Kinder von Anfang an gut und sicher im Internet bewegen.

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Assistenzsysteme 3 – “Wegweiser” & “Vorausschauer”

Geht das? Gibt es das? Sicher haben sich sowohl Betriebs-/Produktionsleiter oder aber auch Anlagenfahrer schon diese Fragen gestellt. Um konkreter zu werden: Sie, als Betriebs-/Produktionsleiter haben erfahrene Anlagenfahrer und Sie wissen, dass Sie sich gut um Ihre Regelung und Alarmstrategie gekümmert haben. Auch die funktionale Sicherheit ist auf dem aktuellen Stand. Da lassen Sie nichts anbrennen. Trotzdem treibt Sie etwas um: So stabil und sicher Ihre Anlage auch fährt, Sie wissen nicht so recht, wie effizient sie fährt. Ist nicht noch das berühmte “Quäntchen” mehr drin?
Oder versetzen wir uns in Sie als Anlagenfahrer: Sie fahren Ihre Anlage seit Jahren und kennen sich gut mit ihr aus. Von Zeit zu Zeit macht sie dann doch ihre “Sperenzchen” und Sie wissen nicht, woran es liegt. Obwohl Sie sich an den erlaubten Temperaturschritt im Reaktor halten, ist er kurz davor durchzugehen bzw. er geht durch. So eine Art “Frühwarnsystem” wäre hierfür schon richtig praktisch. Dieses läuft in Echtzeit mit und warnt Sie rechtzeitig vorab davor, dass etwas schief laufen wird. Dann haben Sie noch genügend Zeit, um entsprechend zu reagieren. So etwas wie eine “Prozess Kristallkugel” wäre gut. Aber: Gibt es das?

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Assistenzsysteme – 2. “Schleuderschutz”

Es ist zum Verzweifeln. Der Füllstand im Kolonnensumpf ist einfach nicht stabil zu kriegen und schwankt wie ein volltrunkener Matrose. Prozessleitsystem (PLS) und Anlagenfahrer sind permanent damit beschäftigt, diese Schwankungen soweit im Griff zu haben, dass die Anlage wenigstens läuft und nicht andauernd irgendein Alarm ausgelöst wird. Und was haben wir nicht schon alles versucht. Tunen der Regelkreise im PLS, Verbesserung der Instrumentierung, suchen nach verfahrens- oder regelungstechnischen Zusammenhängen, die diese Probleme verursachen und so weiter.

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Assistenzsysteme – 1. Unsere täglichen kleinen Helferlein

Unser Auto ist auch im Zeitalter von Smartphone und Co. eines unserer liebsten technischen Spielzeuge. Ob aus Gründen der Sicherheit oder des Komforts: Rund um den Prozess des Autofahrens haben – wie in der Prozessindustrie auch – mehr und mehr Assistenzsysteme Einzug gehalten. Die mit diesem Artikel beginnende Mini-Serie beschäftigt sich damit, welche Assistenzsysteme es gibt, was typische Anwendungen sind und was sie für einen Nutzen bringen.

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Dürfen wir Sie zum Essen einladen? Der unwissende Kollege zahlt…

Jeder kennt das Prinzip: Das Scannen eines QR- oder Barcdes via Smartphone kann viele Abläufe im Alltag erleichtern – zum Beispiel beim Eintritt ins Kino, beim Einchecken ins Flugzeug oder beim Bezahlen. Doch auch diese bequeme Technologie birgt Sicherheitsrisiken – ein bemerkenswertes Beispiel aus dem Alltag.

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KRITIS – was ist das eigentlich? (Teil 2)

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden: Schließlich sind wir alle ausnahmslos darauf angewiesen, dass der Strom aus der Steckdose kommt, unser Trinkwasser aus dem Hahn fließt, die IT und das Verkehrsnetz funktionieren – Stichwort: Lebensadern unserer Gesellschaft.

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KRITIS – was ist das eigentlich? (Teil 1)

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden: Schließlich sind wir alle ausnahmslos darauf angewiesen, dass der Strom aus der Steckdose kommt, unser Trinkwasser aus dem Hahn fließt, die IT und das Verkehrsnetz funktionieren – Stichwort: Lebensadern unserer Gesellschaft.

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“Um technische Synergien effektiv nutzen zu können, müssen die Technologien sicher und handhabbar sein”

Im Zeitalter der zunehmenden Digitalisierung werden moderne Informations- und Kommunikationstechnologien zukünftige Produktionslandschaften extrem verändern: Alle am Herstellungsprozess beteiligten Systeme und Maschinen werden in digitalen Netzwerken miteinander verbunden. Diese intelligenten Systemnetzwerke ermöglichen selbstorganisierende Prozesse, in die die Akteure entlang der Wertschöpfungskette weltweit eingebunden sind. Der gesamte Produktlebenszyklus wird gleichzeitig transparent und nachvollziehbar. Dieser starke Wandel wird zu einer völlig intelligenten, selbstorganisierenden, vernetzten Produktionswelt führen, in der intelligente Fabriken die Norm sind. Deutlich mehr Flexibilität und Effizienz sowie eine zunehmende Individualisierung der Produkte (Losgröße 1) sind das Ergebnis – ein Muss für die internationale Wettbewerbsfähigkeit in der Welt von morgen. Industry 4.0 mag grundsätzlich leicht verständlich sein, doch sollten wir darauf achten, seine Komplexität oder die Fallstricke bei der Umsetzung nicht zu unterschätzen. Die Basis – ein 360°-Konzept für die Anlagensicherheit aus einer starken Kombination von Cybersicherheit, Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit – ist dabei entscheidend.

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Sicherheitssystem: Führen Sie eine regelmäßige Überwachung durch und ist diese effektiv?

Die Überwachung von sicherheitsgerichteten Systemen (SIS) spielt für Unternehmen in der heutigen Prozessindustrie eine immer wichtigere Rolle. Die meisten Unternehmen sammeln aktiv Messdaten, um die Leistung ihres Sicherheitssystems zu erfassen und zu beurteilen. Aber sind diese Informationen auch genau, zuverlässig und umfassend genug, um eine lückenlose Leistungsüberwachung des Systems zu gewährleisten und das Sicherheitsystem so stets auf dem aktuellen Stand zu halten?

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