Wenn die Nase Alarm schlagen muss

Wenn die Nase Alarm schlagen muss

30. April 2015

Ich möchte hier gerne einmal zwei Gründe vorstellen, die für Drahtlose Gaswarnsysteme sprechen:

Grund 1

Wenn ein Steak in der Pfanne brutzelt und die Pfanne zu heiß wird, dann fängt es an zu riechen. Die Nase schlägt Alarm, die Pfanne wird vom Herd genommen und Schlimmeres verhindert. Hurra.

Wenn in einem Betrieb durch ein Gasleck das Risiko besteht, dass sich ein zündfähiges Gemisch bildet, schlägt die Nase nicht unbedingt Alarm. Weil sie es vielleicht nicht riechen kann. Oder weil die Nase gerade im Pausenraum sitzt und ein Wurstbrot isst. Und plötzlich wird es im Betrieb noch viel heißer als in der Pfanne. Und was ist, wenn es viele solcher Stellen gibt, an denen das passieren kann. Da müsste man viele Nasen im Betrieb verteilen, die alle diese Stellen überwachen. Und die kommen dann und sagen Bescheid, wenn es kritisch wird. Das dauert zu lange? Na dann machen wir es eben mit Telepathie. Und wenn wir den Betrieb verändern oder vergrößern, dann setzen wir noch ein paar Nasen dazu, die auch Telepathen sind.

Das ist doch Science Fiction. Nein, das ist nur eine außergewöhnliche Beschreibung des Wireless Gas Leakage Detection Systems (GasSecure-Detektor GS-01 und ISA100 Wireless-System) von Yokogawa. Die GasSecure-Sensoren arbeiten mit einem Einstrahl-Infrarot-Detektor bei drei Wellenlängen, um gasförmige, brennbare Kohlenwasserstoffe zu detektieren. Kümmern muss man sich um sie nicht, denn sie brauchen keine Rekalibrierung (nie!), keine Kabel und fressen im wahrsten Sinne des Wortes kein (Butter-)Brot, sondern mit ihrer Leistungsaufnahme von nur 5 mW lediglich zwei Batterien im Laufe von zwei Jahren (die neue Bescheidenheit). Für die GS-01-Systeme findet sich überall ein Platz, auch im Freien und unter rauen Einsatzbedingungen, z.B. auf See. Für den Einsatz in expolsionsgefährdeten Systemen verfügen sie unter anderem über ATEX, IECEx, SIL2.

Haben Sie es bemerkt: Das ist die gleiche Geschichte wie oben, aber eben Science Fiction, ohne Fiction.

Grund 2

Was ist das Schlimme am Planen?

Das Schlimme am Planen ist, dass man die Zukunft nicht so genau kennt. Da gibt es die Wahl zwischen zwei Übeln: Man plant für den gegenwärtigen Bedarf und stellt fest, dass man in einer Sackgasse ist, wenn sich die Bedingungen ändern, die Anlage z.B. erweitert werden soll. Das ist im Nachhinein teuer. Oder man berücksichtigt bereits die möglichen Entwicklungen für die Zukunft in der Planung. Dann wird es im Vorhinein teuer; eigentlich wollte man doch nur mal eben für die eine Anlage …

Das lässt sich nicht immer gut lösen. Für Wireless Gas Leakage Detection schon. Denn das System arbeitet drahltlos nach dem ISA100-Standard. Das bedeutet schon bei der Installation eine enorme Einsparung. Denn einen GasSecure GS-01-Sensor irgendwo anzubringen ist schnell getan. Das Teure ist – das kennt jeder – das Strippen verlegen. Welchen Anteil das an den Installationskosten hat, kann sich jeder selbst ausrechnen.

Und mit dem drahtlosen ISA100-System von Yokogawa ergibt sich noch ein weiterer Vorteil. Eine Anlagenerweiterung, -verlegung oder –umgestaltung, oder ein vorläufiger Test- und Probebetrieb sind schnell vorgenommen: Neue Geräte anbringen, vorhandene ISA100 Access-Points nutzen oder weitere installieren, Erweiterung konfigurieren. Fertig (ohne ein Kabel angefasst zu haben).

Was ist das Schlimme am Planen? Weiß nicht. Gar nichts.

Das möchten Sie sehen? Wir zeigen das System auf der ACHEMA in Frankfurt vom 15.06. bis zum 19.06. auf unserem Yokogawa-Stand in Halle 11.1, Stand E16. Und dass wir auch sonst nichts anbrennen lassen, demonstrieren wir Ihnen gerne mit einem kleinen Imbiss in unserem Besprechungsbereich.

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